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Unser Weingut

Das Weingut Bott

Fühlen Sie sich wohl bei uns

Familie Bott begrüßt Sie an sieben Tagen der Woche in den Empfangs- und Probierräumen, die bis zu 55 Personen fassen. Erkunden Sie den innovativen und modernen Weinkeller, entdecken Sie in der gemütlichen Probierstube unsere Weine und teilen Sie unsere Begeisterung im persönlichen Gespräch.

Umweltbewusstsein ist uns wichtig

Eine verantwortungsbewusste Landwirtschaft und der Schutz der Artenvielfalt gehörten bei Bott Frères schon immer zu den Familienwerten. Denn außergewöhnliche Weine können nur entstehen, wenn man sein Terroir liebt und achtet.

Familienportraits…

 

BOTT, Leidenschaft von Generation zu Generation

Pierre Laurent BOTT

 

Mit 88 Jahren kommt Pierre BOTT heute zwei Mal täglich in die Probierstube im Weinkeller und widmet sich begeistert und mit großem Interesse den Kunden.

 

Laurent Edouard BOTT

 

Mit größter Sorgfalt arbeitet er an der Weinherstellung und übermittelt Paul sein Fachwissen und seine Ratschläge.

 

Nicole BOTT

 

Mit Ehrgeiz, Mut und Entschlossenheit durchstreift sie die Welt, um den Verkauf anzukurbeln.

 

Paul Pierre Gustave BOTT

 

Aufgrund seiner Erfahrung im Ausland, bringt er eine neue Sichtweise auf den Weinbau. Für den anspruchsvollen Paul stehen stets die „Qualität von Weinberg, Trauben und Wein“ an erster Stelle.

 

Unsere Geschichte

1835 - Das Weingut Bott entsteht
1835 > 1848 – Eine schwierige Zeit

Widrige klimatische Bedingungen

Die widrigen klimatischen Bedingungen lassen die regelmäßige Herstellung von Qualitätsweinen im Elsass nicht zu. Eine Ausnahme bilden die Winzer von Ribeauvillé, die dank des ausgezeichneten Rufes der heimischen Weine zurechtkommen.

Frédéric Laurent BOTT

Frédéric Laurent BOTT (1831-1888) tritt in die Fußstapfen seines Vaters Philippe Louis.
Der Verkauf der Weine steigt an, eine Reblaus-Epidemie zwingt ihn jedoch dazu, sich verstärkt auf das Brauereigeschäft zu konzentrieren.
1880 – Die Wiedergeburt

Frédéric Laurent BOTT

Ab 1880 pflanzt Frédéric Laurent BOTT mithilfe von amerikanischen Unterlagen erneut Rebstöcke an: Der Weinverkauf kommt wieder in Gang.
Im Wesentlichen werden die Weine in der Region, in Deutschland (ab 1871 gehört das Elsass zu Deutschland) und in der Schweiz verkauft, wo Weine aus Ribeauvillé-Riquewihr als beste Weine der Provinz gehandelt werden.

Bott Frères

Paul David Gaston BOTT (1863-1932) und sein Bruder Adolphe Frédérique Laurent BOTT (1860-1918) übernehmen das Weingut und geben die Brauereitätigkeit auf, um sich vollständig dem Weinanbau zu widmen.
Dieser Zusammenschluss ist die Geburtsstunde der Marke „Bott Frères“.
1893 – Auf dem Weg zum Erfolg
1898 – Anerkennung und Wachstum
Anfang des 20. Jahrhunderts – Die ersten Crémants entstehen

Der Anfang des 20. Jahrhunderts ist gezeichnet von schlechtem Wetter und Mehltau (ein Pilz, der insbesondere Obstbäume befällt).

Die Gebrüder Bott beschließen, ihren eigenen Trester und andere Früchte zu destillieren, um den Fortbestand ihres Betriebs langfristig zu sichern.
Die Unsicherheiten/Risiken schaden dem Ruf der Weine aus Ribeauvillé und Riquewihr:  Um dem entgegenzuwirken, entwickeln BOTT und andere Weingüter den Crémant.
Erster Weltkrieg – Der Export beginnt

Frédéric Paul BOTT (1898-1992) und sein Bruder Georges Gaston BOTT (1897-1952) arbeiten gemeinsam im elterlichen Betrieb.

Während des ersten Weltkriegs bringen die Gebrüder Bott wie die meisten Anwohner und Unternehmen in Ribeauvillé Soldaten bei sich unter.
Das Haupthaus war zwischen 1914 und 1918 von Soldaten besetzt.

1918 wurde das Elsass wieder französisch, die Umstände ändern sich.
Die Kunden kaufen ihren Wein nicht mehr direkt beim Winzer, andere Vermarktungstechniken müssen entwickelt werden.
Man beginnt nun, um Kunden zu werben und findet weitere importierende Länder.

Auch die beiden Brüder finden neue Exportmöglichkeiten: Vom Hafen Illhaeusern erfolgt der Versand über den Seeweg nun überwiegend in die nordischen Länder.

Zweiter Weltkrieg – Befreiung und Weiterentwicklung

Pierre Bott (1928) berichtet:

„Unseren Weinkeller haben die Amerikaner zuerst besucht, wie wir aus Erinnerungen von Fielding D. Tucker wissen.
Die Amerikaner bewohnten die Gebäude am hinteren Ende des Hofes. Dort befand sich ihre Kantine, mit der sie die Truppen vom Brückenkopf Elsass versorgten.
Das Anwesen wurde auch als Werkstatt für im Kampf beschädigte Fahrzeuge genutzt. Viele Ersatzteile wurden hier gelagert und blieben nach dem Abzug der Truppen im Februar 1945 zurück.
Die amerikanischen Soldaten wollten die Matratzen und Bettrahmen, die wir ihnen sehr gerne ausgeliehen haben, auch zwischen die Fässer legen.
Damals entdeckte ich Schokolade, Ketchup und Kaugummi. Bevor sie kamen schliefen wir unter den Weinfässern.“

Pierre BOTT (1928) und Edouard BOTT (1930-2008), die Söhne von Frédéric Paul, übernehmen gemeinsam das Weingut. 1953 verlässt Edouard das Gut, um sich bei seiner Tante im Familienbetrieb seiner Mutter in Beblenheim niederzulassen.
Pierre BOTT baut den Direktverkauf im Weinkeller, in Restaurants und für den Export (Deutschland und Schweiz) aus. Er fährt regelmäßig Lieferungen in Nachbarländer aus.

Aufgrund seines großen Engagements im Weinanbau und in der Politik von Ribeauvillé war er 30 Jahre lang Vorsitzender der Winzergenossenschaft Ribeauvillé, Vorsitzender von DAFER und im Jahr 1983 Großmeister der Weinbruderschaft Saint-Etienne. Darüber hinaus war er während drei Amtszeiten im Gemeinderat tätig, eine davon als stellvertretender Bürgermeister.
Für seine Verdienste um die Verteidigung der Interessen von Winzern wurde er 1978 mit dem Abzeichen des Ritters des französischen Verdienstordens für die Landwirtschaft und am 21. Januar 1985 als Offizier des Ordens für Verdienste um die Landwirtschaft ausgezeichnet.

Mit 88 Jahren kommt Pierre BOTT heute zwei Mal täglich in die Probierstube im Weinkeller und widmet sich begeistert und mit großem Interesse den Kunden. Er leitet im Übrigen die Weinbereitung. Seine Einschätzung und Ratschläge werden von Laurent und Paul sehr geschätzt.
Von den 1980er Jahren bis heute… Das Streben nach Exzellenz!

Nachdem er seinen Abschluss an dem auf Weinbau spezialisierten Gymnasium Lycée viticole in Beaune erlangt hat, lässt sich Laurent BOTT 1978 im Betrieb nieder. Er baut das Weingut aus und investiert in einen modernen, auf den Weintourismus ausgerichteten Weinkeller.
Aufgrund seiner Leidenschaft für die französische Küche baut der kontaktfreudige Laurent BOTT den Verkauf im Gaststättengewerbe aus: Die Weine Bott Frères stehen nun auf den Tischen der besten Restaurants.

Nicole Botte heiratet 1983 Laurent und lässt sich von seiner Leidenschaft und seinem Wissen um den Weinbau anstecken. Sie entwickelt sich zu einer zentralen Figur des Weingutes.
Mit Ehrgeiz, Mut und Entschlossenheit durchstreift sie die Welt, um den Verkauf anzukurbeln. Heute kennt man BOTT-Weine in mehr als 29 Ländern.
Nicole engagiert sich an allen Fronten und ist immer auf der Suche nach neuen Ideen.

Sie setzt sich für die Förderung elsässischer Weine ein und ist Mitglied im elsässischen Weinbauverband CIVA; 2016 wurde sie zur „Madame Weintourismus“ gekürt.
2015 erhielt sie darüber hinaus die Medaille des Ritters des französischen Verdienstordens für die Landwirtschaft.

Sehen Sie sich unsere ersten Etiketten an…

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